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Bieterstreit Die neue Chance auf Osram

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Eine zerbrochene Osram-Birne Quelle: imago images

Der Übernahmedeal von Osram durch private Finanzinvestoren droht zu scheitern. Davon könnte der an Osram interessierte Sensorhersteller AMS aus Österreich profitieren. Doch wie wollen die Österreicher das finanzieren?

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Mit seinem wachen Blick und den straffen Gesichtszügen macht Alexander Everke einen schnittigen Eindruck. Kernig sind auch die Aussagen, mit denen sich der Vorstandschef des österreichischen Sensorherstellers AMS immer mal wieder an die Öffentlichkeit wendet. „Ohne uns würde es das iPhone X nicht geben“, erklärt er dann etwa. Und auf die Frage nach seinem Motto antwortete er selbstbewusst: „Go big or go home.“

Dass das kein reines Managementgeplapper war, scheint seit Mitte Juli klar. Denn seitdem ist bekannt, dass AMS den Münchner Leuchtmittelhersteller Osram übernehmen will. Mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Euro ist der mehr als doppelt so groß wie AMS – und wäre damit der von Everke offenbar so heiß ersehnte große Wurf. Im Detail wirft die Offerte der Österreicher aber immens viele Fragen auf. Dass AMS klein beigibt und den Rückzug ins beschauliche Premstätten bei Graz antritt, scheint ebenso wahrscheinlich.

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