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Bochumer Industriekonzern Kelvion-Mitarbeiter fürchten Galapagos-Krise

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Blick auf das Industriegebiet bei Bochum. Hier hat auch Kelvion einen Sitz. Quelle: imago images

Der Industriekonzern Kelvion macht sich Sorgen, dass Unruhe bei seinen Geschäftspartnern entsteht. Denn die Muttergesellschaft Galapagos hat Insolvenz angemeldet – und die beteiligten Investoren liegen im Clinch.

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Unter den rund 4800 Mitarbeitern des Bochumer Industriekonzerns Kelvion wächst die Sorge, in den Sog der Insolvenz der Muttergesellschaft Galapagos zu geraten. Bei der streiten Finanzinvestoren und Banken derzeit mit einer Gruppe von Anleihegläubigern über die Frage, wer welchen Teil seines Investments retten kann – und wer seinen Einsatz verliert. Mit Folgen für Kelvion: Bei dem weltweit operierenden Anbieter für Wärmetauscher und andere Kühl- und Heizsysteme für die Industrie wird befürchtet, das Hickhack um die Muttergesellschaft könnte bei Geschäftspartnern für erhebliche Unruhe sorgen.

Ein Restrukturierungsexperte der Wirtschaftskanzlei Görg, der Kelvion berät, hat intern bereits vor zusätzlichem Liquiditätsbedarf in Millionenhöhe gewarnt, sollte der Streit nicht bald entschärft werden. Offiziell betont das Unternehmen, das operative Geschäft laufe gut, Kelvion verfüge über „genügend Liquidität“ und „ausreichende Kreditlinien“.

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