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Börsengang Healthineers Zeichnen sollte sich lohnen

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Healthineers gilt als rentabelste und wertvollste Sparte von Siemens. Quelle: Siemens

Der Börsengang von Siemens' Medizintechniksparte Healthineers ist der wichtigste Schritt im Konzernumbau. Die Aktie ist für Anleger attraktiv – bis Donnerstag können die Papiere noch gezeichnet werden.

Die Geschichte der Siemens-Medizintechnik begann mit einem Selbstversuch unter Geschwistern. Da sein Bruder Friedrich August unter starken Zahnschmerzen litt, verkabelte ihn Werner von Siemens 1844 mit einem Volta-Induktor und versetzte ihm so einige heftige Stromschläge. Die martialische Methode zeigte Wirkung, zumindest zeitweise linderte der Induktor die Schmerzen.

Damit war zwar der Grundstein für die heutige Konzernsparte gelegt, bis zu den großen Durchbrüchen sollte es aber noch dauern. Erst 123 Jahre später kam das erste Ultraschallgerät auf den Markt, 1971 folgte der Computertomograf (CT), 1981 der Magnetresonanztomograf (MRT). Die Labordiagnostik baute Siemens erst Anfang dieses Jahrhunderts mit milliardenschweren Zukäufen aus. In der Konzernbilanz dominieren bis heute die CT- und MRT-Geräte. Sie stehen für über die Hälfte des Jahresumsatzes von zuletzt 13,8 Milliarden Euro – Healthineers sieht sich selbst als Weltmarktführer.

 
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