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Deutsche Pharmaindustrie Gesucht: eine Pille für mehr Mut

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Deutsche Pharmaindustrie: Ziemlich deprimierend, was aus der einstigen „Apotheke der Welt“ geworden ist. Quelle: imago images

Die Deutschen waren einst Weltspitze in der Pharmaforschung. Jetzt schauen sie bei großen Übernahmen hinterher – und verlieren den Anschluss.

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Das Jahr ist erst wenige Tage alt und hat schon klargemacht, wie sehr die deutsche Pharmaindustrie an Bedeutung verloren hat. Für 74 Milliarden Dollar übernimmt der US-Konzern Bristol Myers Squibb den Biotechhersteller Celgene, um gemeinsam neue Mittel gegen Krebs und Immunkrankheiten zu entwickeln. Eli Lilly, ebenfalls aus den USA, kündigt kurz darauf den Kauf des US-Krebsspezialisten Loxo Oncology an.

Deutsche Medikamentenhersteller? Fehlanzeige. Seit Jahren, gar seit Jahrzehnten, geht das schon so. Bei großen Übernahmen bleiben die heimischen Hersteller Bayer, Merck und Boehringer Ingelheim weitgehend außen vor. Vielversprechende Heilverfahren wie Gen- oder Krebsimmuntherapien, die Krebs mithilfe der körpereigenen Abwehrkräfte bekämpfen sollen, werden bevorzugt anderswo entwickelt. Zwar ist Merck noch in diese Zukunftsforschung eingestiegen – den Markt beherrscht jedoch vor allem der US-Konzern Merck & Co., mit dem Merck aus Deutschland außer dem Namen gar nichts gemein hat.

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