Die Alno-Pleite und die Hastors Das Trauma des Autoschrecks

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Die bosnische Familie Hastor gilt als genialer Autozulieferer. Ausgerechnet bei Möbeln aber verhebt sie sich regelmäßig als Investor. Wie bei Alno.

Alno-Logo. Quelle: dpa

Nicht mal ein Jahr ist es her, da waren sie beim badischen Küchenhersteller Alno guter Dinge. Grund für den Optimismus war der Einstieg der bosnischen Investorenfamilie Hastor. Über einen „finanzstarken Partner“ jubelte der Betriebsrat damals, der neue Perspektiven eröffne. Grund für die Zuversicht war die Bilanz der Hastors in der Autozuliefererbranche. Dort sind sie über ihre Firma Prevent aktiv. Zwar eckt das Unternehmen immer wieder bei den großen Autokonzernen an, gilt wegen seiner rabiaten Methoden gar als Schreck von Deutschlands Autobossen. Wirtschaftlich aber läuft es dort. Mit diesen Fähigkeiten, so die Hoffnung im badischen Pfullendorf, würden die Hastors auch den traditionsreichen Küchenhersteller flottmachen.

 
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