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Eurofighter-Affäre „Wir verfolgen die Spur des Schmiergeldes“

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Peter Pilz Quelle: imago

Österreich arbeitet erneut den Kauf von 15 Airbus-Kampfjets auf. Der Politiker Peter Pilz sieht neue Hinweise auf Korruption und fordert, Airbus von öffentlichen Ausschreibungen in Österreich auszuschließen.

Das österreichische Parlament setzt nun den dritten Untersuchungsausschuss ein, um mögliche Korruption beim Ankauf von 15 Kampfjets im Jahr 2003 von Airbus zu klären. Mit welchen Ergebnissen rechnen Sie?
Österreich ist im Eurofighter-Finale. In der Causa Eurofighter passieren hier gerade zwei entscheidende Dinge: Der parlamentarische Untersuchungsausschuss klärt die Wege, die das Schmiergeld genommen hat. Dazu laden wir alle Auskunftspersonen in den U-Ausschuss vor, die mit dem Schmiergeldsystem zu tun hatten. Bekanntlich sind ja 183,4 Millionen Euro an österreichischen Steuergeldern über Airbus in äußerst dunkle Kanäle geflossen. Zudem befinden sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien auf der Zielgeraden. Hier kann es zu Betrugsanklagen kommen.

Welche Wege haben die 183,4 Millionen Euro denn genommen? In welche Taschen ist das Geld geflossen?
Was wir sicher wissen, ist, dass die Republik Österreich um dieses Geld betrogen worden ist. Zudem wissen wir, dass das Geld teilweise dafür verwendet wurde, gefälschte Bestätigungen für Gegengeschäfte zu kaufen.

 
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