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Geliebtes Ackergift Warum Glyphosat ein Comeback erlebt

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Klimaretter? Wer Glyphosat spritzt, soll angeblich weniger Trecker fahren und so CO2 sparen. Quelle: Getty Images

Kaum eine Chemikalie ist so in Verruf geraten wie Glyphosat, auch wegen Bayers Monsanto-Deal. Fans verteidigen den Unkrautvernichter dennoch hartnäckig. Zuletzt stieg der Absatz.

Auf seinen größten Arbeitgeber, den Bayer-Konzern, lässt Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann nichts kommen. Am Stadtrand hat die Agrarsparte ihren Sitz; von dort aus koordiniert Bayer den weltweiten Verkauf von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut. Die Übernahme von Monsanto findet Zimmermann gut, vielleicht entstehen bald neue Jobs in dem 40.000-Einwohner-Ort bei Köln, hofft er. Der Stadtobere hat kürzlich gar dafür gesorgt, dass Busse zwischen Bayer und der City häufiger fahren.

Blöd nur, dass ausgerechnet Monheim als Vorzeigekunde für eines der wichtigsten Bayer-Produkte ausfällt. Das Unkrautgift Glyphosat darf auf öffentlichen Grünflächen der Stadt nicht angewendet werden. So will es ein Ratsbeschluss über chemische Pflanzenschutzmittel aus früheren Jahren.

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