General Electric in der Krise Droht dem Konzept Mischkonzern das Ende?

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General Electric ist zu komplex Quelle: Oliver Schwarzwald

Zu groß, zu komplex, zu schwerfällig – das Krisenjahr bei General Electric zeigt die Schwächen klassischer Industriekonglomerate. Besiegelt der Abstieg des ehemaligen Superstars das Ende des Mischkonzerns?

Irgendwann zwischen 1981 und 2001 muss Jack Welch den Stein der Weisen entdeckt haben. Wie ein Alchemist im Mittelalter verstand er es, als Chef von General Electric (GE) zusammenzufügen, was nicht zusammengehört. Aus dem von Thomas Edison gegründeten Unternehmen, das Turbinen, Kraftwerke und Lampen fertigte, formte Welch einen riesigen Gemischtwarenladen.

Er baute Sparten für Luftfahrt und Haushaltsgeräte auf, kaufte den Fernsehsender NBC und gründete GE Capital, das sich zu einem der wichtigsten Finanzdienstleister der USA entwickelte. GE stieg unter Welch zu einem der profitabelsten Unternehmen im US-Aktienindex S&P 500 auf. Das Geschäftsmodell Konglomerat wurde zum Sinnbild seines Erfolgs.

Lang, lang ist’s her.

 
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