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Gespaltene Belegschaft Heideldruck streitet um knappe Investitions-Mittel

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Ingenieurskunst: Mit Maschinen wie der Speedmaster wurde Heideldruck zum Weltkonzern. Quelle: dpa Picture-Alliance

Bei Heidelberger Druckmaschinen wird das Geld knapp. Dennoch nehmen sich Vorstand und Aufsichtsrat Zeit für heftige Streitereien – und der Chef offenbar für das eine oder andere Nickerchen.

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Mehrmals im Jahr kommen wichtige Führungskräfte der Heidelberger Druckmaschinen mit dem Vorstand zusammen. Die Tagesordnung des „Executive Team“ in diesem Sommer hat es in sich: Der Umsatz des weltweit größten Herstellers professioneller Druckmaschinen ist zuletzt nennenswert gefallen, der Verlust deutlich gestiegen. Die Top-Manager sollen an diesem Julitag beraten, wie der Trend gestoppt werden kann. Die Lage ist ernst.

Trotzdem soll Heideldruck-Chef Rainer Hundsdörfer bei der Sitzung einfach eingeschlafen sein. So hat es jedenfalls auf Anwesende gewirkt. Zwei Teilnehmer berichten, einer ihrer Kollegen habe demonstrativ einen Schlüsselbund neben Hundsdörfer fallen lassen und den Chef so unsanft aus dem Schlaf geholt, angeblich, um ein Zeichen zu setzen. Das Unternehmen erklärte, solche „diffamierenden Unterstellungen“ nicht zu kommentieren.

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