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Glyphosat Bayer-Prozess: Zwei Geschworene packen aus

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Dritte Niederlage vor einem US-Gericht: Bayer hat die Prozessrisiken wegen Glyphosat in den USA massiv unterschätzt. Quelle: imago images

In den USA verliert Bayer den dritten Glyphosat-Prozess in Folge. Zwei Geschworene erzählen, was dabei hinter den Kulissen läuft – und woran Bayers Prozessstrategie scheitert.

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Die Zuschauerplätze in dem grauen Gerichtsgebäude in Oakland, Kalifornien, sind prominent gefüllt: Rocklegende Neil Young sitzt mit zerknittertem Gesicht und Filzhut in der ersten Reihe, neben ihm Schauspielerin Daryl Hannah („Wall Street“); auch Regisseur Oliver Stone („JFK“) hat sich unter die Zuhörer gemischt. Hollywood schaut zu, wenn ein Drama der besonderen Art seinen Lauf nimmt.

Die Eheleute Alberta und Alva Pilliod klagen gegen Bayer. Beide machen den Monsanto-Pflanzenwirkstoff Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Bayer bestreitet einen Zusammenhang und belegt das mit zahlreichen Studien. Am Ende fällt die Geschworenenjury ein spektakuläres Urteil – und verurteilt Monsanto erstinstanzlich zu zwei Milliarden Dollar Schadensersatz. Monsanto-Eigentümer Bayer will Berufung einlegen. Für den Konzern ist es die dritte Prozessniederlage in den USA.

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