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Glyphosat-Verfahren Wie Bayer mit seiner Prozess-Strategie vorerst scheiterte

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Warum scheiterte Bayer im Glyphosat-Prozess? Quelle: imago images

Das Bayer-Mittel Roundup sei ein „wesentlicher Faktor“ für die Krebserkrankung des Klägers Ed Hardeman, befand ein Gericht in San Francisco. Ein schwerer Rückschlag für Bayer. Dabei hatte alles ganz gut angefangen.

Fußballfans – und natürlich auch die Anhänger des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen – kennen das: Da liegt eine Mannschaft scheinbar klar in Führung und verliert am Ende dennoch.

So ähnlich erging es nun auch dem Bayer-Konzern. Am Dienstagabend, Ortszeit in San Francisco, musste das Unternehmen einen empfindlichen Rückschlag verkraften: Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass es zwischen dem Bayer-Pflanzenschutzmittel Roundup (Wirkstoff: Glyphosat) und der Krebserkrankung des Klägers Ed Hardeman einen Zusammenhang gibt. Ein Urteil ist das noch nicht. Im weiteren Verlauf des Prozesses wird nun geklärt, ob Bayer dafür haftbar gemacht werden kann. Es geht dann auch um die Frage, ob die Bayer-Tochter Monsanto, die Roundup einst auf den Markt brachte, über mögliche Risiken hinweggetäuscht hat.

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