Interimschef Guido Kerkhoff ist der Manager des Übergangs bei Thyssenkrupp

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Guido Kerkhoff Quelle: REUTERS

Der bisherige Finanzvorstand springt nach dem Abgang von Heinrich Hiesinger als Interimschef ein – und muss nun die Verunsicherung der Mitarbeiter beseitigen.

Guido Kerkhoff kann wenig aus der Ruhe bringen. Im Auftrag seines früheren Arbeitgebers Deutsche Telekom und nun im Dienste von Thyssen-Krupp hat der Finanzvorstand schon so viele Deals verhandelt, bei denen es um Milliarden ging – und die als verfahren galten. Sein jüngster Erfolg ist die Fusion der europäischen Stahlsparte von Thyssen-Krupp mit Tata Steel Europe, die er vor zwei Wochen besiegelte.

Mehr als einmal stand die Transaktion vor dem Scheitern. Aber in solchen Momenten presst Kerkhoff seine Lippen fest zusammen und rattert, statt loszupoltern, die verschiedenen Option runter. Der Finanzexperte sucht Kompromisse und findet Lösungen für Probleme. Mit seiner Beharrlichkeit managte er schließlich auch die Stahlfusion mit Tata, wie Beteiligte berichten: „Ohne ihn wäre die nie zustande gekommen.“

 
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