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Joint Venture mit Tata Warum die Strategie von Thyssenkrupp-Chef Kerkhoff in Gefahr ist

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Thyssenkrupp und Tata: Joint Venture in Gefahr Quelle: REUTERS

Das Stahlbündnis zwischen Thyssenkrupp und Tata wackelt. Platzt die Fusion, dürfte auch die Aufspaltung des Essener Industriekonzerns scheitern.

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Seine Garage mit Wellblechdach hat Ian Lewis reich gemacht. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der britische Street-Art-Künstler Banksy in einer Nacht- und Nebelaktion ein Graffiti an die Wand gesprüht. Ein Junge fängt mit seiner Zunge Flocken, die er für Schnee hält. In Wahrheit ist es Ascheregen aus einem brennenden Container. Ein Galerist kaufte Lewis das Sprühwerk für 100.000 Pfund ab – für den Stahlarbeiter im südwalisischen Port Talbot ein Glücksfall.

Ansonsten herrscht Tristesse in der Kleinstadt – und Banksys Werk ist das Symbol dafür. Im vergangenen Sommer lag eine dicke Staubschicht wochenlang über Häusern, Gärten und Autos in Port Talbot. Ausgeschleudert vom Stahlwerk um die Ecke. Erst jetzt hat der indische Stahlkonzern Tata, dem die größte Stahlhütte in Großbritannien gehört, einen Hochofen für rund 60 Millionen Pfund saniert. Der Schlot soll so weitere sieben Jahre laufen. Ausgeräumt sind die Umweltprobleme damit nicht.

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