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Konjunktur Die Angst ist zurück in den Belegschaften

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Daimler-Werk in Bremen Quelle: Daimler

Der beispiellose Boom endet. Viele Firmen zehren von der Substanz, bauen Guthaben auf Arbeitszeitkonten ab und trennen sich von Leiharbeitern. In den Belegschaften wächst die Unruhe. Wen trifft der Abschwung?

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Rainer Hundsdörfer ist selten ratlos. Aber wohin die Konjunktur seine Firma in den nächsten Jahren treibt, das wüsste der Chef von Heidelberger Druckmaschinen gerne selbst. Muss er mit einem Sturm rechnen? Oder wird sich die „handfeste Branchenrezession“ am Ende doch nicht als so schlimm erweisen? Im Juni gingen die Aufträge zurück, im Juli kamen sie wieder. Die Verunsicherung sei „Gift für die Wirtschaft“, sagte Hundsdörfer auf der Hauptversammlung der Heidelberger vor ein paar Tagen. Und kündigte an, die Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter zu erleichtern. Die Überstundenreserve ist eine Art Puffer zwischen Normalität und Krise. Verkleinert sich der Puffer, vergrößert sich der Druck auf die Beschäftigten. Das Unternehmen aus Baden hat vorsorglich Kurzarbeit angemeldet, wenn auch noch nicht vollzogen. Die Angst geht wieder um in Heidelberg. Nach der Finanzkrise 2008 hat hier fast jeder zweite Beschäftigte kurzgearbeitet. Wie schlimm wird es diesmal?

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