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Krebsmittel Kymriah Novartis' Hoffnung auf die Wunderwaffe gegen Krebs

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Für Novartis ist die europäische Zulassung von des Krebsmittels Kymriah ein Durchbruch – nach sechs Jahren intensiver Forschung und Millionen Euro schweren Investitionen.

Pharmakonzerne investieren Milliarden in neue Zelltherapien gegen Krebs. Nun ist ein erstes Medikament in Europa zugelassen, hergestellt in Leipziger Laboren. Eine neue Arznei-Ära bricht an – die ihren Preis hat.

Peter Bader hat schon viele Kinderleben gerettet, aber manchmal ist auch er machtlos gegen Krankheit und Tod. Bader, Arzt an der Uniklinik Frankfurt, behandelt Kinder, die an akuter lymphatischer Leukämie leiden – ein aggressiver Blutkrebs. 600 junge Menschen erkranken daran jedes Jahr in Deutschland. Bader reizt die aktuellen Methoden aus, doch die Chemotherapie sei „an einem Punkt, an dem es nicht voran geht“, klagt er. „Es sterben immer noch zu viele.“

Nun schöpft der Arzt neue Hoffnung: Die Europäische Arzneimittelbehörde hat Ende August Kymriah zugelassen, ein neuartiges Blutkrebs-Therapeutikum des Schweizer Pharmakonzerns Novartis, das Bader schon in einer klinischen Studie getestet hat. Es nutzt die Immunabwehr des Körpers, um Krebs zu heilen, und wird für jeden Patienten individuell hergestellt.

 
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