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Letzter Vorhang für den Diesel Wie die Autobauer ihre Ladenhüter in den Markt drücken

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Dicke Luft. Die deutschen Autobauer haben jahrelang gut am Diesel verdient. Nun laufen ihnen die Kunden davon. Sie haben das Vertrauen verloren. Quelle: imago images

Mit aller Kraft versuchen deutsche Autohersteller, die Dieselkrise in ein Absatzprogramm umzuformen. Der Versuch dürfte scheitern – weil gerade die treuesten Kunden den Herstellern nicht länger glauben.

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An einer Ausfallstraße am Rand von Frankfurt sieht Detlev Mauser ungeduldig dem Ende seines Arbeitstags entgegen. Noch ein paar Stunden muss er in seinem beengten Glasverschlag zubringen, dann endlich wird er dem tristen Alltag in seinem Opel-Autohaus zumindest für ein paar Stunden entfliehen. Erst Tage zuvor hat er die Angebote für die neue Rabattaktion zugestellt bekommen, doch auch die haben den Alltag des Autohändlers nicht angenehmer gemacht. Im Gegenteil. Bis zu 6000 Euro gibt es nun für alte Diesel bis Euro 5. „Solange Ihr Diesel noch auf unser Gelände rollen kann, nehmen wir ihn“, sagt Mauser.

Doch was verlockend klingt für die Kunden, ist für Mauser, dessen Name und Autohaus verändert wurden und der nicht weiß, dass er mit einem Reporter der WirtschaftsWoche spricht, ein Graus. Denn das Angebot, erklärt er, locke vor allem solche Kunden, deren Wagen eh schon lange in die Schrottpresse gehöre.

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