Linde Neues Spiel – neue Regeln

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Bei einem neuen Anlauf für einen Zusammenschluss muss der Gasehersteller Linde stärker an München denken.

Quelle: REUTERS

Neues Spiel, neues Glück, aber bitte mit anderen Regeln: Stephen Angel, selbstbewusster Chef des Gaseherstellers Praxair aus den USA, teilt mit, dass er die Tür für Fusionsgespräche mit dem deutschen Konkurrenten Linde keineswegs für verschlossen hält. Vor knapp vier Wochen klang das noch anders. Beide Unternehmen hatten ihre Verhandlungen über einen Zusammenschluss abgebrochen. Praxair, hieß es seinerzeit zur Begründung aus Deutschland, habe den Standort München, Stammsitz des Linde-Konzerns, systematisch aushöhlen wollen. Selbst die Forschung wollten die Amerikaner aus der bayrischen Landeshauptstadt abziehen.

Auch Linde denkt laut über einen neuen Anlauf für eine Großfusion nach. Allerdings nicht unbedingt so, wie Praxair sich das vorstellt, denn es geht um einen Konkurrenten: Air Products. Das Unternehmen aus Pennsylvania ist die Nummer vier unter den großen Spielern im Geschäft mit Industriegasen.

 
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