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Management Warum CFOs nicht immer die beste Wahl sind

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Henkel macht seinen Finanzvorstand zum Chef – und folgt dem Beispiel sechs anderer Dax-Konzerne. Das geht nicht immer gut aus.

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Beim Fußballbundesligisten Fortuna Düsseldorf ist Carsten Knobel noch der zweite Mann im Club. Beim benachbarten Pril-Hersteller Henkel dagegen rückt er ab Januar an die Spitze. Der Finanzvorstand löst dann Henkel-Chef Hans Van Bylen ab. Damit ist der 50-Jährige einer von sieben Dax-Chefs, der den CFO-Posten als Karrieresprungbrett nutzte.

Für Konzerne ist die Beförderung ihrer Zahlenmenschen nicht immer die beste Wahl. Beobachter in der Konsumgüterbranche sehen den Wechsel skeptisch. Dort schafften es Finanzer nur selten, als Chef erfolgreich zu sein, sagt Celine Pannuti, Analystin bei der Investmentbank JP Morgan.

Lange Zeit galten Finanzvorstände als die besseren Chefs. 2015 hatten mehr als 30 Prozent der Vorstandsvorsitzenden in einem der 30 Dax-Konzerne eine Vorgeschichte als Finanzchef des Unternehmens. Inzwischen ist die Quote auf 20 Prozent gesunken. Die Ursachen sind vielfältig, ein Hauptgrund dürfte sein: Ein CFO als Chefnachfolger ist keine Garantie für einen Börsenhype. Mitunter fehlt ihm die nötige Sozialkompetenz.

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