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Novartis und das teuerste Medikament der Welt Der goldene Schuss

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Spritze der Hoffnung: Neue Gentherapien versprechen der Pharmabranche Milliarden Einnahmen Quelle: Getty Images

Der Pharmakonzern Novartis verlangt Millionen für ein einziges Medikament. Und das ist nur der Anfang. Gentherapien sollen auch gegen Krebs und Erblindung helfen – wenn das Solidarsystem mitmacht.

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Der Verfall beginnt oft schon vor der Geburt. Die Muskeln der Säuglinge und Kleinkinder verkümmern zunehmend, die Kleinen können nicht sitzen, müssen künstlich beatmet werden. Lebenslange Behinderung droht oder auch der frühe Tod. Viele Kinder erleben ihren zweiten Geburtstag nicht. Spinale Muskelatrophie, eine seltene Erbkrankheit, wird in Deutschland pro Jahr bei etwa 70 bis 120 Kindern diagnostiziert.

Die gute Nachricht: Der Schweizer Hersteller Novartis hat dagegen ein Mittel entwickelt. Es bietet gute Heilungschancen und muss nur einmal verabreicht werden. Die Zulassung für Europa könnte noch in diesem Jahr erteilt werden.

Die schlechte Nachricht: Das Medikament wird teuer, sehr teuer. In den USA, wo Zolgensma vor wenigen Tagen zugelassen wurde, verlangt Novartis mehr als zwei Millionen Dollar für die einmalige Behandlung. In Summe könnte allein dieses Medikament die Krankenkassen in Deutschland um bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr belasten.

Hoher Aufwand, wenige Patienten

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