Stada "Ich strebe derzeit keinen Personalabbau an"

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Der neue Stada-Chef Claudio Albrecht über seine Pläne, die Fehler seiner Vorgänger und warum er auf das Geschäft mit Läusemitteln hofft.

Der neue Stada-Chef Claudio Albrecht. Quelle: Oliver Nanzig für WirtschaftsWoche

Claudio Albrecht ist schon der vierte Stada-Chef innerhalb von nur 15 Monaten. Der ehemalige Ratiopharm-Chef soll bei dem Medikamentenhersteller aus dem hessischen Bad Vilbel endlich für Ruhe sorgen. Daran fehlte es zuletzt. Auf Druck des aktivistischen Investors AOC verließ zunächst der langjährige Vorstandschef Hartmut Retzlaff das Unternehmen. Sein Nachfolger Matthias Wiedenfels bekämpfte sich mit dem mittlerweile ebenfalls ausgeschiedenen Aufsichtsratschef Carl Ferdinand Oetker. Gleichzeitig wollten die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven Stada übernehmen, was erst im zweiten Anlauf gelang. Albrechts Vorgänger Engelbert Tjeenk Willink blieb nur drei Monate auf dem Chefposten. Auch Albrecht soll keine Dauerlösung sein. Ganz aufgearbeitet ist die jüngere Vergangenheit noch nicht. So sollen Exvorstände üppige Beraterhonorare gezahlt haben. Der neue Chef will das untersuchen.

 
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