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Stahlindustrie Staatsgeld hilft beim Stahl nicht weiter

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Die Politik sollte sich vor protektionistischen Reflexen gegen China und Industriesubventionen hüten.

Unter dem Motto

Eine Branche fürchtet um ihr Überleben. Unter dem Motto „Stahl ist Zukunft“ hat die IG Metall am Montag zum Aktionstag im ganzen Land aufgerufen, unter anderem vor dem Kanzleramt. Ungewöhnlich ist die Demonstration schon deshalb, weil die Gewerkschaft den Schulterschluss mit Arbeitgebern und der Politik übt. Unternehmensvertreter werden ebenso erwartet wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.
Vor allem die Überkapazitäten Chinas erfüllen die Branche mit Angst. In manchen Stahlsegmenten sind die Preise um bis zu 40 Prozent geschrumpft, seit China den Stahl, den es wegen seines Konjunktureinbruchs im Inland nicht benötigt, auf den Weltmärkten verkauft. Chinas Staatskonzerne verschleudern den Stahl zu Preisen unter Produktionskosten, sagen Unternehmen und Gewerkschaften gleichermaßen und beklagen das als unfairen Wettbewerb.
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