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ThyssenKrupp Dieser Professor wettet gegen die Neue

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John Campell (l), Martina Merz (r). Montage. Quelle: Getty Images

Der Industriekonzern Thyssenkrupp zerlegt sich selbst. Und manche Investoren wollen damit richtig viel Geld verdienen – besonders ein Finanzmarktforscher aus Boston.

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Schon die physische Adresse von Arrowstreet Capital ist ein Ausrufezeichen. Die Investmentfirma hat sich im 30. Stock des John-Hancock-Towers eingemietet, dem höchsten Gebäude Bostons. Vom Standort im Stadtteil Back Bay aus haben die Mitarbeiter eine hervorragende Aussicht über die Stadt und den nahen Charles River. Die Perspektive passt gut zum selbst erklärten Ziel des Finanzverwalters: Immer den Überblick bewahren.

Das klingt nach kühner Rationalität. Und ist aus Sicht der Geldvermehrer womöglich die Motivation für ihren Einstieg bei einer deutschen Industrieikone. Die US-Gesellschaft, zu deren Gründern mit dem Harvard-Professor John Campbell einer der weltweit renommiertesten Finanzmarktforscher gehört, setzt auf fallende Aktienkurse bei Thyssenkrupp – und hat damit bisher schon beachtlichen Erfolg. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Engagement zum Triumph wird. Je mehr der Essener Konzern ins Chaos stürzt, je tiefer er in die Krise rutscht, desto mehr profitieren die smarten Geldmanager im fernen Boston.

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