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Thyssenkrupp Wie der neue Chef seine Machtbasis ausbaut

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Thyssenkrupp: Wie der neue Chef seine Machtbasis ausbaut Quelle: imago images

Vorstandschef Guido Kerkhoff greift bei Thyssenkrupp radikal durch. Das Unternehmen rutscht derweil immer tiefer in die Krise. Sein Plan, den Ruhrgebietskonzern in zwei Teile aufzuspalten, gefällt längst nicht allen.

Beim vielleicht deutschesten aller deutschen Traditionskonzerne wird nun Englisch gesprochen. Der Beamer im Konferenzraum in der Thyssenkrupp-Zentrale in Essen wirft das Bild eines Megafons an die Wand. Daneben steht in großen Buchstaben: „Speak up“, zu Deutsch: „Heraus mit der Sprache“ – oder auch „sprich lauter“. So ganz klar wird nicht, was Guido Kerkhoff meint. Vielleicht bezieht der neue Vorstandschef die Worte auf sich.

Mit kräftiger Stimme ruft er den versammelten Führungskräften von Thyssenkrupp zu, eine neue Ära sei angebrochen. Aus dem Ruhrgebietskonzern will er zwei Unternehmen formen. Sie würden die „DNA von Thyssenkrupp vereinigen“, ruft er: „leistungsfähig, innovativ, nah am Kunden“. Aus eins mach zwei, so einfach ist seine Botschaft, so endgültig sein Mantra. „Best for both“, schiebt er nach, das Beste für beide.

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