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US-Investor Wie Elliott den Thyssenkrupp-Chef loswerden möchte

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Da hilft auch kein Ganzkörperschutz: US-Milliardär Singer (links) attackiert Thyssenkrupp-Chef Hiesinger Quelle: Getty Images (2), Stefan Kröger für WirtschaftsWoche (Montage WirtschaftsWoche)

Der US-Investor Elliott operiert immer nach dem selben Muster. Den sechsteiligen Angriffsplan kriegt jetzt auch Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger zu spüren.

Gordon Singer ist ein scheuer Mann. Das letzte öffentlich zugängliche Foto des 44-jährigen Amerikaners stammt von einer Hollywood-Party aus dem Jahr 2011. Bekannt ist über ihn im Wesentlichen, dass er mit seiner Frau Jennifer in einer abgeschirmten Villa im Norden Londons lebt. Und dass er seit 2009 von einem Büro in der Oxford Street aus das europäische Geschäft eines Investors führt, dessen Auftauchen die Vorstände großer Unternehmen ganz besonders fürchten: Elliott.

Den Fonds hat Singers heute 73-jähriger Vater Paul bereits 1977 in New York gegründet. Der Senior führt die weltweiten Geschäfte bis heute – und das ausgesprochen erfolgreich. Investoren haben dem Fonds 37 Milliarden Euro anvertraut, im Durchschnitt hat Elliott seinen Geldgebern eine jährliche Rendite von 14 Prozent beschert. Und das mit Methoden, die wenig zum zurückhaltenden Auftreten der Singers passen.

 
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