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Wirtschaftsspionage in Deutschland Unternehmen spähen Zulieferer, Konkurrenz und Mitarbeiter aus

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Wirtschaftsspionage: So spähen Unternehmen die Konkurrenz aus Quelle: Illustration: Moritz Blumentritt

Die Beschattungsaffäre um Volkswagen und den Zulieferer Prevent zeigt nur die Spitze des Eisbergs. Deutsche Unternehmen spähen regelmäßig heimische Konkurrenten aus – nicht immer mit legalen Mitteln.

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Hannes Katzschmann deutet auf das USB-Kabel, das an seinem Rechner hängt. Es ist eine jener Verbindungen, die jeder schon zigfach in seinen Computer gesteckt hat, um sein Handy aufzuladen oder Daten auf eine Festplatte zu übertragen. Doch von dem USB-Kabel, das der 67-Jährige mit weißem Bart und blauem Sakko angeschlossen hat, gehe „eine reale Gefahr aus“, sagt Katzschmann. Er schiebt die Abdeckung zur Seite, an der das Kabel an den Rechner angeschlossen wird, und zeigt auf eine Platine, kleiner als ein Ein-Cent-Stück. „Das ist eine Wanze mit einer Mikro-SIM-Karte“, sagt der Abhörschutzspezialist, „die können Sie direkt anrufen und hören dann, was im Raum gesprochen wird.“

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