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Bezahldienst PayPal: Vom Jäger zum Gejagten

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PayPal: Der Bezahldienst gerät unter Druck durch die Konkurrenz Quelle: imago images

PayPal hat den Onlineeinkauf radikal vereinfacht – und deutschen Banken einen Teil ihres Geschäfts geklaut. Doch die Vormachtstellung bröckelt. Facebook, Amazon und Co. setzen den Bezahldienst unter Druck.

Michael Luhnen spricht nicht mehr als unbedingt nötig, dafür aber Klartext. „Ohne Ebay“, sagt der knapp zwei Meter große Deutschlandchef des US-Bezahldiensts PayPal, „wären wir nie so groß geworden.“ Es sei gar diskutiert worden, in Deutschland „den Laden dichtzumachen“. Es ging nämlich zunächst nur sehr schleppend voran, als PayPal vor 15 Jahren an den Start ging. Die Deutschen bezahlten nur ungern online und fast nie mit Kreditkarte. Die Zähigkeit der Amerikaner zahlte sich jedoch bald aus. Nachdem PayPal vor rund zehn Jahren den Käuferschutz einführte, eine Geld-zurück-Garantie für nicht gelieferte Ebay-Ware, kannte das Wachstum kein Halten mehr – und übertraf den Erfolg der Mutter Ebay bald. Heute ist PayPal ein Marktführer bei Zahlvorgängen im Netz.

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