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IBM Schwieriger Spagat des amerikanischen IT-Riesen

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Der jahrelange Umbau des Branchenpioniers weg vom klassischen Computer-Hersteller hin zum Anbieter von Cloud- und Analysediensten sowie künstlicher Intelligenz zahlt sich langsam aus.

IBM-Vorstandschefin Virgina Rometty steuert den amerikanischen IT-Giganten durch einen langwierigen Konzernumbau. Quelle: REUTERS

Die teils dramatischen Auswirkungen der digitalen Transformation, die derzeit regelrechte Veränderungsstürme quer durch alle Branchen bläst, lässt sich an kaum einem Unternehmen besser ablesen wie an IBM.

Denn der amerikanische IT-Riese muss sich seit geraumer Zeit in einem schwierigen Spagat üben: Durch die Veränderungen in der IT-Industrie hin zu neuen Technologien wie dem Cloud Computing, also der Bereitstellung von Software zur Miete über das Internet, fallen bei auf Services spezialisierten Konzernen wie IBM oder Hewlett Packard Enterprise viele Dienstleistungs- und Wartungs-Jobs weg.

Aus demselben Gründen schwinden die Umsätze in den Service- wie auch den Hardware-Sparten, weil die Anwenderunternehmen deutlich weniger Server-Computer, Speichersysteme und Netzwerk-Equipment kaufen. Vieles davon mieten sie heute schlicht in der Internet-Wolke bei Cloud-Providern wie etwa Amazon Web Services. Gleichzeitig muss IBM trotz rückläufigem Kerngeschäft kräftig investieren, um bei den neuen technologischen Trends vorne mit dabei zu sein.

Vor- und Nachteile von Cloud Computing

 
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