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Intel und Mobileye Ende des Zauderns

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Intel bezahlt eine Rekordsumme für das israelisches Start-up Mobileye. Es gilt, ein neuerliches Trauma zu vermeiden.

Das israelische Start-up-Unternehmen Mobileye. Quelle: REUTERS

Bravo, Brian Krzanich! Endlich schaltet der CEO von Intel den Autopiloten aus und drückt aufs Gas. Für 15,3 Milliarden Dollar kauft der Halbleiterkonzern aus dem Silicon Valley das israelische Unternehmen Mobileye. Es ist die bisher größte Übernahme in der israelischen Technologiebranche. Das Start-up ist Pionier beim computergestützten Fahren, es baut die digitalen Augen der Autos und rüstet weite Teile der Branche – darunter BMW und Volkswagen – mit seinen Kameras und Sensoren aus. Mobileye legt damit die Grundlagen dafür, dass der Computer dereinst das Steuer beim Auto vollständig übernimmt.

Das braucht eine Menge Rechenleistung, weshalb Intel als weltgrößter Hersteller von Mikroprozessoren autonomes Fahren zwar frühzeitig als Wachstumsmarkt entdeckte und mit Mobileye kooperierte. Trotzdem war Krzanich in diesem Zukunftsfeld bisher viel zu zögerlich unterwegs. Chipkonkurrenten wie Qualcomm, Samsung und Nvidia agierten weit dynamischer.

 
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