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IT-Dienstleister QSC Geht es auch ohne Huawei?

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Schaltstelle der Macht: Die Wartung von Netzkonten gilt als Sicherheitsrisiko Quelle: imago images

Einfach umstöpseln und auf Huawei verzichten. QSC hat es getan. Der Kölner Mittelständler wirft den chinesischen Lieferanten, den die USA der Spionage verdächtigen, aus seinem Kernnetz. Andere bekommen das nicht hin.

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Das Herz des IT-Dienstleisters QSC schlägt in einem 206 Quadratmeter großen Hochsicherheitstrakt unter der Firmenzentrale in Köln-Ossendorf. Zwischen blinkenden Lämpchen und bunten Kabeln röhrt ein Huawei-Rechner des Typs Quidway Netengine 40E, der mit gestylten Lüftungsschlitzen aus der Masse der hellgrauen Metallrechner herausragt. Doch das Huawei-Modell kommt bald raus.

QSC verzichtet für sein Gigabit-Netz für Sprach- und Datenübertragungen aller Art künftig auf Technik des chinesischen Technologielieferanten – und macht damit das, was die USA von allen Festnetz- und Mobilfunkanbietern erwarten: Wegen angeblicher Sicherheitsrisiken sollen sie Zulieferer wie Huawei und ZTE rausschmeißen. QSC, mit 1300 Mitarbeitern und 367 Millionen Euro Umsatz ein kleiner Anbieter auf dem deutschen IT-Markt, macht den Anfang.

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