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Marissa Mayer Warum der Stuhl der Yahoo-Chefin wackelt

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Marissa Mayer ist ebenso schillernd wie umstritten, doch ihre Bilanz als Yahoo-Chefin ist ernüchternd. Schafft die hochbezahlte Managerin die Wende? Über Chancen, Risiken und Hoffnungsträger bei Yahoo.

Marissa Mayer, Vorstandschef beim Internetpionier Yahoo Quelle: AP

Scott Galloway ist eigentlich kein Sprücheklopfer. Vor seiner Zeit als Marketingprofessor der Stern School of Business an der New-York-Universität gründete er selbst mehrere Start-ups, darunter das E-Commerce-Unternehmen Red Envelope. Außerdem saß er für den Hedgefonds Harbinger Capital von 2008 bis 2010 im Aufsichtsrat der „New York Times“. Doch wenn es um Marissa Mayer geht, wird Galloway emotional.

Die Yahoo-Chefin, die im Jahr 2014 42 Millionen Dollar verdiente, sei „der überbezahlteste CEO aller Zeiten“. Wäre die 40-Jährige nicht mit Zwillingen schwanger, fuhr Galloway fort, würde sie innerhalb von sechs Monaten gefeuert.

Keine Frage, seine Wortwahl ist nicht nur für amerikanische Verhältnisse ungewohnt aggressiv. Doch Galloways Sprüche geben die derzeitige Stimmung von Yahoos Großaktionären, darunter der Vermögensverwalter Blackrock und die Investmentbank Goldman Sachs, ziemlich treffend wieder.

 
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