Massig Ärger mit T-Systems Telekom produzierte "ein heilloses Chaos"

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Vertrauen verspielt: T-Systems wirkt mit Großaufträgen überfordert. Hier ein Rechenzentrum der Sparte. Quelle: Deutsche Telekom

Die Krise der IT-Sparte der Deutschen Telekom, T-Systems, ist größer als bisher bekannt: Der Industriekonzern Thyssenkrupp storniert ein 700-Millionen-Euro-Projekt.

Wenn Geschäftskunden in die Bonner Konzernzentrale kommen, unterbricht Tim Höttges dafür sogar Vorstandssitzungen. 15 Minuten nimmt sich der Telekom-Chef an diesem nasskalten Dienstag im Januar Zeit, um im Foyer die ersten „IoT-Days“ des Konzerns mit einem Grußwort zu eröffnen. „IoT“ steht für das Internet der Dinge und damit für den größten Hoffnungsmarkt, den Höttges erobern will. Der Telekom-Boss, im dicken Rollkragenpullover unterwegs, präsentiert den 200 Gästen ein paar Ideen für innovative Mittelständler. Etwa, welche neuen Wartungsdienste der Fahrstuhlhersteller Kone im Programm hat, seit seine Aufzüge ans Internet angeschlossen sind. „Ich will nicht schuld sein, wenn Deutschland bei der Digitalisierung zurückfällt“, sagt Höttges, bevor er zurück zu seinen Vorstandskollegen eilt. „Es ist schöner hier als da oben – bei all den Problemen, die wir zu lösen haben“, schmeichelt der Hausherr den angereisten Firmenklienten noch.

 
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