Microsoft Es fehlt an Kreativität – vor allem aber an Mut

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Microsoft verabschiedet sich vom Windows Phone – und beweist, wie schlecht der Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft funktioniert.

Ein Nokia Lumia Smartphone mit dem Windows Phone Betriebssystem. Quelle: dpa

Selbst der Riese gibt sich geschlagen. Microsoft, immerhin einer der wertvollsten Konzerne der Welt, hat die Entwicklung eines eigenen Systems zur Steuerung von Smartphones für beendet erklärt. Dabei geht es um einen enormen Wachstumsmarkt: Allein in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren der Anteil derer, bei denen so ein Gerät in der Tasche steckt, von 36 auf mehr als 80 Prozent gestiegen. All diese Menschen zücken es, um sich in fremden Städten zu orientieren, ihren Kreislauf zu kontrollieren oder zu verfolgen, was in der Welt passiert. Doch Microsofts Ambitionen, diese Dienste mitzugestalten, sind wohl nicht mitgewachsen.

So bleiben nur zwei Konzerne übrig, die mit ihrer Software Smartphones antreiben und damit unseren Alltag immer stärker prägen: Apple und Google.

 
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