SAP Der Softwaregigant steigt ins Geschäft mit Daten und Apps ein

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Der Softwaregigant SAP aus Walldorf will sein Angebot rund um Daten und Apps deutlich ausbauen. Ziel sind fünf Milliarden Euro Umsatz.

SAP-Hauptsitz in Walldorf Quelle: REUTERS

Bill McDermott hat lange stillgehalten. Mitte 2015 war der Vorstandschef von SAP schwer gestürzt und musste anschließend viele Monate pausieren. In der Unternehmenszentrale in Walldorf machten deshalb schon Gerüchte über einen Führungswechsel die Runde. Die haben sich mittlerweile verflüchtigt. McDermott ist wieder voll da und baut den Softwarekonzern mit neuer Tatkraft um und aus.
Wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen soll, hat er in dieser Woche bei der SAPKundenmesse Sapphire in Orlando im USBundesstaat Florida gezeigt. SAP ist mit dem Verkauf von Software zur Steuerung von Unternehmen groß geworden. Nun aber soll sich der Konzern ein weiteres Standbein zulegen. McDermott will weitere digitale Güter wie Marketing- oder Zahlungsdaten ins Angebot aufnehmen. Über den SAP-eigenen App-Store sollen die Kunden diese einfach und schnell herunterladen. Der SAP-Chef sieht hier enormes Potenzial. Er schätzt, dass sich damit in absehbarer Zeit fünf Milliarden Euro umsetzen lassen.

 
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