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Apples Problem mit dem neuen Hauptquartier

Matthias Hohensee Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche
Matthias Hohensee Korrespondent (Silicon Valley)

Das neue Apple-Hauptquartier begeistert die Betrachter. Nun muss die Stimmung bloß noch die Mitarbeiter anstecken.

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Zwei Jahre später als geplant ziehen im April endlich die ersten Apple-Mitarbeiter in ihr neues Hauptquartier am Stammsitz in Cupertino. Perfektion braucht eben Zeit. Im Silicon Valley hat das gläserne Monument bereits seinen Spitznamen weg: Raumschiff nennen sie es dort. Und tatsächlich wirkt das Gebäude wie eine gigantische fliegende Untertasse. Gut eineinhalb Kilometer weit spannt sich die Glasfassade der Apple Park getauften Anlage. Ihre gewölbten Scheiben ließ der 2011 verstorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs so kunstvoll verbinden, dass keine Brüche erkennbar sind. Jobs verbrachte den Großteil seiner letzten zwei Lebensjahre mit der Planung des Baus. Er persönlich rekrutierte den britischen Stararchitekten Norman Foster, den Schöpfer (auch) der Berliner Reichstagskuppel. Der Komplex ist ein Glanzstück deutscher Präzision. Die Glasfassade ist vom Augsburger Spezialhersteller Seele gefertigt. Einer der wichtigsten Gestalter des Campus ist der Stuttgarter Architekt und Foster-Partner Stefan Behling.

Apple-Campus in Cupertino

 
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