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Youtubes Meinungsmacht „Die Diskussion ums Urheberrecht war ein Warnschuss“

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Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. Quelle: Presse

Der Direktor der Düsseldorfer Landesmedienanstalt, Tobias Schmid, sieht die Rolle von Online-Plattformen wie Youtube kritisch und fordert von der Politik, den Medienwächtern rechtliche Kontrollmöglichkeiten zu schaffen.

WirtschaftsWoche: Herr Schmid, in Deutschland ist es Aufgabe der Landesmedienanstalten, darauf zu achten, ob Medienunternehmen mit ihren Angeboten eine zu große Meinungsmacht entwickeln. Nun hat die ausufernde Debatte um die Reform des Urheberrechts in der EU sehr deutlich gemacht, wie groß der Einfluss ist, den Online-Plattformen wie Youtube auf den öffentlichen Diskurs haben – warum ist das kein Fall für die Medienaufsicht?
Tobias Schmid: Ich geben Ihnen recht - die Diskussion, die wir gerade zum Urheberrecht und zu Artikel 13 und 17 erlebt haben, ist sicher ein Warnschuss. Hier gibt es jedenfalls den Verdacht, dass Medienunternehmen den öffentlichen Druck mindestens befeuert haben. Wenn das der Fall wäre und Medienmacht ausgenutzt worden wäre, wäre das ein deutliches Alarmzeichen. Würde dieser Verdacht in dieser Intensität bei Fernsehsendern bestehen, würden wir uns den Fall sicher genauer ansehen.

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