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China-Märchen Warum Mittelständler ihren chinesischen Investoren nicht mehr trauen

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Mittelständler trauen ihren Investoren aus China nicht mehr Quelle: ddp images

Die Einkaufstour von Investoren aus China ist zu Ende. Deutsche Unternehmen hatten zu viel erwartet, selbst in China taten die neuen Eigner wenig für ihre Beteiligungen. Die Rechnung zahlen nun die Beschäftigten. Vier Probleme, an denen die meisten Projekte scheitern.

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Als Jan-Philipp Hoos das Wort ergreift, ist den Anwesenden klar, dass das Ende naht. Dicht gedrängt stehen die 82 Mitarbeiter von Duisburg Special Tubes (DST) am letzten Julitag in der kleinen Betriebskantine. Der Mittelständler stellt Spezialrohre für Atomkraftwerke her. „Sie ahnen vermutlich bereits, was ich Ihnen heute mitzuteilen habe“, sagt Insolvenzverwalter Hoos, ein Mann mit fester Stimme und vollem Bart; so berichtet es einer, der dabei war. Die letzte Frist sei verstrichen, sagt Hoos, der chinesische Mutterkonzern habe das vertraglich vereinbarte Geld immer noch nicht überwiesen. „Deshalb müssen wir den Geschäftsbetrieb einstellen.“

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