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Kuka-Vorstandschef Till Reuter „Wir haben keine Antwort auf China“

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Kuka-Chef Till Reuter: Verständnis für China muss sich wandeln Quelle: Daniel Delang für WirtschaftsWoche

Till Reuter über die Notwendigkeit einer deutschen Industriepolitik, die Renditeträume seiner chinesischen Investoren – und die japanische Konkurrenz.

Als Till Reuter 2009 beim Augsburger Roboterproduzenten Kuka anheuerte, lag das Unternehmen am Boden. Die finanzielle Lage war schlecht. Die Banken machten Druck. Doch Reuter schaffte die Wende. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich der Umsatz auf 3,5 Milliarden Euro etwa verdoppelt, wenngleich der Gewinn deutlich schrumpfte.

Ins Blickfeld der Öffentlichkeit jedoch geriet Reuter nicht dank seiner Erfolgsbilanz, sondern durch eine umstrittene Transaktion im vergangenen Jahr. Mit dem Industrieunternehmen Voith und dem hessischen Milliardär Friedhelm Loh hatte Kuka zuvor zwei deutsche Anteilseigner. Beide verkauften ihre Aktien jedoch zusammen mit vielen Kleinaktionären an den chinesischen Konzern Midea. Der Küchengerätehersteller bot fünf Milliarden Euro für das Unternehmen, ein unschlagbarer Preis.

 
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