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Interessenvertreter Lobbying für Anfänger

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Wie sich Unternehmer in Berlin Gehör verschaffen können. Quelle: imago images

Tausende Interessenvertreter ringen im Regierungsviertel um Einfluss in Ministerien und Parlamenten. Wie dringen Mittelständler da überhaupt noch mit ihren Anliegen durch? Es gibt vor allem drei Möglichkeiten.

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Michael Fuchs kennt die Politik von innen und außen. Bis 2017 saß der CDU-Mann im Bundestag. Davor war er Präsident des Bundesverbands Groß- und Außenhandel. Apotheker war er irgendwie immer schon, und als Hersteller von Kugelschreibern und kleinen Taschenrechnern machte er darüber hinaus ein kleines Vermögen. Nun arbeitet der 70-Jährige bei einem jener Branchenvertreter, die sich selbst Kommunikationsberatungen nennen und von Kritikern gern Lobbyfirmen genannt werden.

Wenn es um die Möglichkeiten der direkten und indirekten politischen Einflussnahme geht, sei Berlin eine „andere Liga“ als einst Bonn, sagt Fuchs. Dafür genügt in der Tat ein Spaziergang durch die Mitte der Hauptstadt: Allein Unter den Linden finden sich zig Repräsentanzen, von der Deutschen Bank bis Volkswagen. Am Brandenburger Tor unterhalten unter anderem Allianz und Commerzbank Dependancen. Und die Spitzenorganisationen BDI, BDA und DIHK sitzen im Haus der Deutschen Wirtschaft.

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