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Markenklau in China Schöffels quälender Kampf um den eigenen Namen

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Steiniger Weg: Mittelständler Schöffel musste lange Jahre mit Beamten und Gerichten ringen, bis er seine Marke nutzen konnte Quelle: PR

Ein halbes Unternehmerleben streitet Peter Schöffel in China um das Recht, Skijacken unter seinem Namen zu verkaufen. Die zuständigen Behörden sind massiv überlastet. Protokoll eines kräftezehrenden Kampfs.

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Es geht schon auf 22 Uhr zu, als Peter Schöffels Telefon die Nachricht anzeigt, auf die er seit bald 15 Jahren wartet: „Wir haben’s“, schreibt ihm eine Mitarbeiterin per SMS schlicht, „wir haben’s.“ Im April vergangenen Jahres war das. Doch für den 57-jährigen Unternehmer fühlt es sich heute noch an, als wäre es gerade geschehen. Er erinnert sich, wie er nach der SMS die Fäuste geballt und tief durchgeatmet hat: „Endlich“, sagt er. Der Chef der deutschen Traditionsmarke darf seine Skijacken und Fleecepullis nun auch in China verkaufen, dem nach den USA größten Sportmarkt der Welt. Seit wenigen Tagen hat er endlich Gewissheit: Mitte Januar traf die nötige Urkunde aus China bei ihm ein.

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