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Modeunternehmen Wöhrl Wöhrl zeigt der Modebranche, wie Zukunft geht

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Modehaus Wöhrl in Nürnberg. Quelle: Presse

In der deutschen Modeindustrie häufen sich die schlechten Nachrichten. Nun zeigt ausgerechnet der frühere Pleitekandidat Wöhrl der Branche, wie eine Rettung gelingen kann – sogar ganz ohne das Internet.

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Die Geschichte vom Comeback beginnt ganz unten, im Tiefgeschoss des Modehauses Wöhrl in der Nürnberger Innenstadt. Hausherr Christian Greiner eilt vorbei an ausgemusterten Fahrrädern, die jetzt als Kleiderständer dienen. Er zeigt auf Industrieleuchten und alte Waschmaschinen, die die Wände zieren. Dazwischen durchstöbern junge Frauen Shorts und Shirts und inspizieren in einer Ecke nebenan die neuesten Sneaker-Modelle, während aus den Lautsprechern Popsongs schallen. „U-Eins recycled“ hat Greiner das Kellerkonzept getauft, die Dekoration hier unten sei schließlich komplett aus gebrauchten Materialien entstanden. Es ist das wohl sichtbarste Zeichen, dass sich bei der süddeutschen Modekette gerade etwas tut. Ein Symbol dafür, dass sich Wöhrl mit aller Kraft gegen den Niedergang stemmt, der der Branche zu schaffen macht.

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