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Motivation bei der Arbeit Was soll das eigentlich alles?

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Geist in der Maschine Beim Stifthersteller Faber-Castell konstruiert Anke Dieringer viele der Produktionsanlagen. Erst wenn alles läuft, fährt sie zufrieden nach Hause. Quelle: Wolf Heider-Sawall

Unternehmen fällt es schwer, Mitarbeitern die tiefere Bedeutung ihrer Arbeit zu vermitteln. Dabei können Menschen eine sinnstiftende Tätigkeit an vielen Orten finden. Erzwingen lässt sich dieser sogenannte Purpose nicht.

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Anke Dieringers Absätze klacken im Takt der Produktion. Neben ihr fallen frisch lackierte Bleistifte, gleichmäßig tickend wie ein Metronom, aus dem Trocknungsofen. Fließbänder rattern, Motoren surren, und mittendrin läuft Dieringer von Band zu Band und betrachtet ihre Schöpfung. Die Ingenieurin kennt hier in den Fertigungshallen von Faber-Castell fast jedes Gerät, viele davon hat sie selbst konstruiert. Gerade steht sie vor ihrer jüngsten Kreation. Einer Maschine, die Stifte mit Kappen aus Lack überzieht, damit auch deren Oberseite versiegelt ist. „Wenn ich merke: Jawohl, jetzt läuft sie“, sagt sie und schnippt mit den Fingern, „das macht mir am meisten Spaß. Dann fahre ich am Ende des Tages zufrieden nach Hause.“

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