Nachfolge im Mittelstand „Besser ein sanfter Übergang als ein harter Schnitt“

Premium
Maximilian Viessmann, CEO des gleichnamigen Familienunternehmens. Quelle: imago

Maximilian Viessmann ist seit Ende 2017 Co-CEO des gleichnamigen Familienunternehmens. Er und sein Vater haben den Schritt jahrelang vorbereitet. Im Interview erklärt der junge Chef, was er vorhat.

WirtschaftsWoche: Herr Viessmann, wie waren Ihre ersten Amtswochen?
Maximilian Viessmann: Es ist keine Langeweile aufgekommen, um es vorsichtig auszudrücken. Wir (er-)leben momentan einen Jahrhundertwandel, und das gilt auch für ein 101-jähriges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Nordhessen.

Hat sich Ihr Vater denn schon oft in die Geschäfte eingemischt?
Solche Klischees können wir nicht bedienen. Als Präsident unseres Executive Boards ist mein Vater nach wie vor Teil der Geschäftsführung und hat nicht nur eine Kontrollfunktion, sondern wirkt aktiv in der Führung des Unternehmens mit. In den zurückliegenden Jahren hatten wir aber genug Zeit, um für uns eine professionelle und pragmatische Form der Zusammenarbeit zu entwickeln.

 
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%