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Reinhold Würth "Ein Unternehmen, das keine zehn Prozent wächst, ist krank"

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Reinhold Würth. Quelle: Oliver Rüther für WirtschaftsWoche

Reinhold Würth hat aus einer Schraubenhandlung einen Weltkonzern geformt. Die Unternehmerlegende über Leidenschaft, Arroganz, Innovation – und über den Wert des Handschlags als Symbol des Vertrauens.

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WirtschaftsWoche: Herr Würth, mit gerade mal 19 Jahren haben Sie die Schraubenhandlung Ihres Vaters übernommen. Waren Sie damit nicht total überfordert?
Reinhold Würth: Das war eine schwierige Zeit, keine Frage. Aber wir hatten ja keine Wahl: Ich wollte, dass meine Mutter und mein Bruder etwas zu essen haben und ich natürlich auch. Nach dem plötzlichen Tod meines Vaters war ich über Nacht zum Ernährer der Familie geworden. Da musste ich sehen, dass Geld hereinkam.

Sie wollten überleben und wurden einer der reichsten Deutschen. Worauf führen Sie das zurück?
Natürlich hatte ich schon damals den Wunsch, das Unternehmen auszubauen und weiterzukommen. Das ist wie bei jeder Leidenschaft. Wenn Sie Kunst sammeln, dann machen Sie das am Anfang dilettantisch und hobbyhaft. Wenn Sie dann eine Weile in dem Metier drin sind, wird das zur Passion. So war das mit dem Unternehmen auch. Ich habe gemerkt: Ich kann das.

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