Markus Rieß "Eine schicke App allein reicht nicht"

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Ergo hat immer noch mit Problemen zu kämpfen. Markus Rieß, der Chef des drittgrößten deutschen Erstversicherers, spricht über den Budapest-Skandal und sagt, wie das Unternehmen künftig wachsen will.

Markus Rieß Quelle: dpa

WirtschaftsWoche: Herr Rieß, das Verfahren um Sexreisen von Vertretern der Hamburg-Mannheimer ist gegen Geldauflage eingestellt worden. Wären sonst womöglich neue, unschöne Enthüllungen hoch gekommen?
Markus Rieß: Kaum. Seit Bekanntwerden des Skandals 2011 hat Ergo sehr viel getan, damit so etwas nie mehr passiert, in Schulungen investiert, mehr Leute in der internen Revision, Kontrollen verschärft. Über Incentives, also Reisen als Leistungsanreiz, wird nicht mehr auf unteren Ebenen entschieden. Kein System ist perfekt, wir entwickeln es weiter. Der Prozess hätte die Chance geboten, die Ereignisse strafrechtlich zu würdigen. Die interne Aufarbeitung der Skandalreise nach Budapest ist für uns aber abgeschlossen.
Und so etwas passiert nicht noch mal?
Ich glaube, dieses Unternehmen hat seine Hausaufgaben gemacht. Hätte es im Prozess neue Erkenntnisse über krasses Fehlverhalten geben, wären wir sehr konsequent gegen Verantwortliche vorgehen. Da gibt es keinen Diskussionsbedarf.
Wie belohnt Ergo heute verdiente Vertreter?

 
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