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Wirbel um Erdogan-Satire EU-Beitritt der Türkei? Jetzt erst recht!

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Keine Frage: Die Reaktion der Türkei auf den Satire-Beitrag des NDR über Präsident Erdoğan war bizarr. Doch die EU-Beitrittsverhandlungen sind für die liberalen Kräfte im Land die einzige Chance auf Veränderung.

Recep Tayyip Erdogan. Quelle: REUTERS

Wegen eines Satire-Beitrags des NDR („Erdowo, Erdowi, Erdoğan“) ließ der türkische Präsident Erdoğan diese Woche den deutschen Botschafter herbeizitieren. Die Deutschen mögen doch bitte den Beitrag löschen. Ein bizarrer Vorgang. Tayyip Erdoğan versteht das Prinzip der Pressefreiheit anscheinend nicht. Vor wenigen Wochen ließ er die Zeitung „Zaman“ beschlagnahmen.
Soll ein Land mit einem Präsidenten, dessen Führungsstil immer mehr an einen autokratischen Sultan erinnert, Mitglied der Europäischen Union sein? Nein.
Was bringen dann Beitrittsverhandlungen? Sehr viel.
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Sie sind momentan das beste Mittel, um das Land wieder auf Reformkurs zu bringen. Das war die Türkei schon einmal in den Anfangsjahren der AKP-Regierung Erdoğans. Ein Programm unter Regie des Internationalen Währungsfonds brachte damals neue wirtschaftliche und politische Freiheiten.

 
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