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Nach Abstimmung Sloweniens EZB-Posten bleibt weiter offen

Sloweniens Notenbankchef Bostjan Jazbec ist im April zurückgetreten. Nun hat das Parlament seinen Vize Primoz Dolenc als Nachfolger abgelehnt.

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Primoz Dolenc leitet seit April kommissarisch die slowenische Zentralbank. Quelle: Reuters

Ljubljana Slowenien kann sich nicht auf einen Kandidaten für die Vertretung des Landes im wichtigen EZB-Rat einigen. Das Parlament in Ljubljana stimmte am Dienstag dagegen, Vize Primoz Dolenc an die Spitze der slowenischen Notenbank zu befördern. Damit wäre ein Sitz im EZB-Rat verbunden gewesen.

Aus der konservativen Oppositionspartei NSi verlautete, die Bank von Slowenien habe ihre Aufsichtsfunktion über die Geldhäuser des Landes nicht angemessen ausgeübt. Nun wird damit gerechnet, dass Staatspräsident Borut Pahor, der Dolenc für den Spitzenposten nominiert hatte, in den nächsten Wochen einen neuen Kandidaten vorstellt. Seit Notenbankchef Bostjan Jazbec im April abgetreten ist, leitet Dolenc kommissarisch die slowenische Zentralbank.

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