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Nach dem Brexit 25 Banken wollen nach Deutschland umziehen

Banken bereiten sich auf den EU-Austritt Großbritanniens vor – und erwägen einen Umzug nach Deutschland. Informationen der Bafin zufolge erwägen 25 ausländische Institute einen Standortwechsel.

Die deutsche Bankenhauptstadt bekommt durch den Brexit Standortvorteile. Quelle: dpa

FrankfurtEtwa 25 ausländische Banken hegen offenbar Pläne für einen Umzug nach Deutschland nach dem Brexit. Rund 50 Vertreter dieser Kreditinstitute nahmen an einer Informationsveranstaltung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am zu deutschen Banklizenzen und anderen regulatorischen Fragen teil, wie die Bafin am Montag in Frankfurt mitteilte. Banken, die bisher mit einer britischen Lizenz in der gesamten Europäischen Union agieren konnten, brauchen dafür nach einem EU-Austritt Großbritanniens aller Voraussicht nach eine Lizenz in einem EU-Land. In Deutschland wirbt vor allem die Finanzmetropole Frankfurt um internationale Banken, die einen neuen Standort suchen.

Der stellvertretende Chef der Bankenaufsicht bei der BaFin, Peter Lutz, erklärte nach dem Treffen: „Der Brexit ist für uns als überzeugte Europäer kein Grund zur Freude. Wir müssen aber nun pragmatisch sein und den Instituten bei ihren strategischen Entscheidungen die nötige aufsichtliche Klarheit bieten.“ Die BaFin wolle Instituten, die ihr Geschäft nach Deutschland verlagern wollen, eine verlässliche Grundlage geben, müsse aber auch dafür sorgen, dass daraus keine Gefahren für den deutschen Finanzsektor entstünden.

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