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Nach dem Brexit Bank of England hilft Finanzinstituten mit dem Brexit zurechtzukommen

Die Übergangszeit erleichtert den britischen Banken den Brexit. Zusätzlich kommt auch die Londoner Zentralbank ihnen entgegen.

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Die Übergangszeit ermöglicht den britischen Banken Planungssicherheit. Quelle: Reuters

London Die Finanzinstitute in Großbritannien haben mit der Übergangsperiode nach dem Brexit laut der Londoner Zentralbank Planungssicherheit gewonnen. Es sei davon auszugehen, dass sie in dieser Phase weitgehend so weiter arbeiten könnten wie bisher, teilte die Bank of England am Mittwoch mit.

Den betroffenen Banken sei mitgeteilt worden, dass sie ihre Planungen darauf ausrichten könnten, dass mit dem britischen EU-Austritt zusammenhängende Genehmigungen erst gegen Ende dieser Zeit nötig würden.

Mehr als 100 Banken im Finanzzentrum London sind Ableger von Geldinstituten, die ihren Sitz in der EU haben. Nach dem Brexit müssen sie einen Lizenzantrag stellen, um weiter in Großbritannien operieren zu können.

Der EU-Austritt der Briten steht im März 2019 an. Daran schließt sich eine Übergangsperiode bis Ende 2020 an. In der Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, bewahrt sich dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion. In vielen Geldinstituten war Unsicherheit aufgekommen, da die Übergangszeit noch nicht in trockenen Tüchern ist, solange nicht alle Staaten die Übereinkunft zwischen der EU und Großbritannien ratifiziert haben. Dies dürfte erst im Herbst der Fall sein.

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