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Nach Geldwäscheskandal Branchenumbruch und Niedrigzins: Danske Bank streicht 1600 Stellen

Der Stellenabbau soll sich über den gesamten Konzern erstrecken und bis zu zwölf Monate dauern. Für Beschäftigte in Dänemark soll es ein Abfindungsprogramm geben.

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Der Konzern muss wohl seine Kosten senken, um in dem Geschäft mit niedrigen Margen und starkem Wettbewerb bestehen zu können. Quelle: Bloomberg

Die von einem Geldwäsche-Skandal gebeutelte Danske Bank streicht wegen der anhaltend niedrigen Zinsen und des Branchenumbruchs bis zu 1600 Arbeitsplätze. „Wir müssen uns an die strukturellen Veränderungen im Finanzsektor anpassen“, sagte Bankchef Chris Vogelzang am Donnerstag in Kopenhagen. Der Stellenabbau kommt nicht überraschend, nachdem Vogelzang bereits bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im Sommer Einschnitte angekündigt hatte.

Der Konzern müsse seine Kosten senken, um in dem Geschäft mit niedrigen Margen und starkem Wettbewerb bestehen zu können. Beschäftigten in Dänemark bietet das Institut, bei dem seit Anfang des Jahres der frühere Commerzbank-Finanzchef Stephan Engels im Vorstand sitzt, nun ein Abfindungsprogramm an. Rund die Hälfte der weltweit 22.000 Beschäftigten arbeiten im Heimatland der Bank. Der Stellenabbau soll sich über den gesamten Konzern erstrecken und binnen sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein.

Die Danske Bank steht im Zentrum eines der größten Geldwäscheskandale in Europa. Dabei geht es um mutmaßliche Verstöße gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche in der Niederlassung in Estland. In mehreren Staaten laufen Ermittlungsverfahren gegen die Bank. Zuletzt räumte das Institut zudem ein, dass es Kunden über Jahre hinweg zu hohe Kosten berechnet hatte.

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