Nach Gerichtsurteil Gazprom will Gasliefervertrag mit Ukraine auflösen

Gazprom hatte einen Rechtsstreit mit Naftogaz verloren und soll nun zahlen. Der Energiekonzern will den Gasliefervertrag jetzt auflösen.

Gazprom habe beim internationalen Schiedsgericht in Stockholm ein Verfahren zur Beendigung des Vertrags eingeleitet, so der stellvertretende Vorstandschef. Quelle: dapd

MoskauDer russische Staatskonzern Gazprom hat Schritte zur Auflösung eines Vertrags zur Lieferung von Erdgas an die Ukraine unternommen. Gazprom habe beim internationalen Schiedsgericht in Stockholm ein Verfahren zur Beendigung des Vertrags mit der ukrainischen Naftogaz eingeleitet, sagte der stellvertretende Vorstandschef Alexander Medwedew am Samstag.

Die Stockholmer Institution hatte unlängst entschieden, dass Gazprom der Ukraine mehr als zwei Milliarden Dollar zahlen solle, da Gazprom nicht die vereinbarte Menge Transitgas geliefert habe. Naftogaz teilte am Samstag mit, die Weiterleitung von Gas in andere europäische Länder bleibe intakt.

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